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Durchfall
- Oft geblähter Bauch
- Möglicherweise Übelkeit und Erbrechen
- Möglicherweise Bauchschmerzen
- Möglicherweise Fieber
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Infektiöser Durchfall bei einer Magen-Darm-Infektion (= Gastroenteritis, Magen-Darm-Katarrh), am häufigsten verursacht durch Viren oder Bakterien – übertragen durch Kontakt mit infizierten Personen oder verunreinigte Lebensmittel |
Flüssigkeitsverluste ausgleichen und auf Zeichen der Austrocknung achten.
Warnzeichen sind:
- Trockene Lippen, Zunge und Mundschleimhaut; trockene Windeln
- Tränenloses Weinen
- Blass-graue Haut, mit dem Finger z. B. am Bauch abgehobene Hautfalten gehen nur langsam wieder zurück
- Eingefallene Augen
- Beim Säugling Einsinken der Fontanellen (Lücken zwischen den Schädelknochen oben am Kopf)
- Schläfrigkeit und Teilnahmslosigkeit
Bei Zeichen der Austrocknung sofort zum Kinderarzt oder (nachts) ins Krankenhaus fahren
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Durchfall
- Meist Übelkeit und (heftiges) Erbrechen
- Häufig erkranken mehrere Personen in der Umgebung, oft nur Stunden nach einer gemeinsamen Mahlzeit
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Lebensmittelvergiftung z. B. durch Toxine (= Giftstoffe) von Salmonellen- oder Staphylokokken-Bakterien |
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Durchfall (meist mäßig)
- (Teilweise heftige) Bauchschmerzen, im Verlauf von Stunden vom Nabel in den rechten Unterbauch wandernd
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Blinddarmentzündung
(= Appendizitis) |
Sofort zum Kinderarzt gehen oder (nachts) ins Krankenhaus fahren. Kind nüchtern lassen, keine Wärme anwenden, sondern Kälte |
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Durchfall
- Weitere Krankheitszeichen (z. B. Husten, Ohrenschmerzen)
- Möglicherweise Fieber
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Mitreaktion bei einer anderen Erkrankung, z. B. Atemwegs- oder Mittelohrentzündung |
Flüssigkeitsverluste ausgleichen und auf Austrocknung achten (s. oben). Ansonsten je nach (vermuteter) Grunderkrankung vorgehen |
| Durchfall nach Fernreisen |
Infektiöser Durchfall oder tropische Erkrankung |
Vielzahl teils ernster Erreger möglich, daher zum Kinderarzt gehen. Bis dahin Flüssigkeitsverluste ausgleichen und auf Austrocknung achten (s. oben) |
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Durchfall
- Abwechselnd mit Verstopfung
- Oft mit wiederkehrenden Bauchschmerzen
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Paradoxer Durchfall bei Verstopfung |
In den nächsten Tagen zur weiteren Diagnose und Beratung zum Kinderarzt gehen |
| Durchfall beim Säugling nach Einführen neuer Nahrungsmittel (z. B. Obst, Kuhmilch) |
Meist vorübergehende Reaktion auf
die Kostumstellung. Selten dauerhafte Nahrungsmittelunverträglichkeit |
Bei leichten Beschwerden abwarten. Nur bei ausgeprägten Formen das neue Nahrungsmittel wieder weglassen und einen Termin beim Kinderarzt ausmachen |
| Durchfall beim älteren Kind vor aufregenden Ereignissen (z. B. Reisen, Klassenarbeiten) |
Psychisch bedingt (»Schiss«) |
Abwarten – hört von selbst wieder auf. Bei häufigem Auftreten überlegen, ob
z. B. Überforderung vorliegt |
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Durchfall nach Genuss bestimmter Nahrungsmittel
- Möglicherweise Hautausschlag (Quaddeln)
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Nahrungsmittelunverträglichkeit oder
-allergie |
»Verdächtige« Nahrungsmittel weglassen und Termin beim Kinderarzt machen |
| Durchfall nach reichlichem Genuss von Obstsäften, Cola oder Zuckeraustauschstoffen |
Nahrungsbedingter Durchfall |
Saft, Cola oder Zuckeraustauschstoffe weglassen –
hört von selbst auf |
Durchfall nach Medikamen-
teneinnahme |
Medikamentennebenwirkung, z. B. oft nach Antibiotika |
In ausgeprägten Fällen Rücksprache mit Arzt nehmen |
| Blutiger Durchfall |
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Noch am selben Tag zum Kinderarzt gehen. Ausnahme: Bei durch Reizung des Afters bedingten Blutbeimengungen kann abgewartet werden |
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Wiederholte oder über Monate andauernde Durchfälle
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- Ohne weitere Krankheitszeichen
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- Mit weiteren Krankheitszeichen (z. B. Bauchschmerzen, schlechtes Gedeihen), dabei oft große Mengen stinkender Stühle
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Termin beim Kinderarzt ausmachen, da oft spezielle Untersuchungen zum Ausschluss einer Erkrankung bzw. zur Diagnosefindung nötig sind |