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Schwindel
- Schummrigkeitsgefühl, Schwarzwerden vor den Augen, Ohrensausen, in ausgeprägten Fällen kurzzeitige Bewusstlosigkeit
- Nach plötzlichem Aufstehen oder langem Stehen, vor allem in Wärme
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Orthostase-Syndrom, nicht selten verbunden mit niedrigem Blutdruck |
Kind hinlegen lassen, Beine hochlagern. Hierunter in aller Regel Besserung innerhalb kürzester Zeit. Bei länger dauernder Bewusstlosigkeit oder anhaltenden Beschwerden Notarzt rufen. Bei bekannt niedrigem Blutdruck allgemein blutdruckregulierende Maßnahmen anwenden – ein niedriger Blutdruck ist bei Kindern nur ganz selten krankhaft. Ansonsten bei häufigem Auftreten zwecks Abklärung zum Kinderarzt gehen |
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Schwindel
- Beschwerden wie oben
- Nach großem Schreck
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Reaktion auf den Schreck
(sog. vagovasale Synkope) |
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Schwindel
- Beschwerden wie oben
- Nach einer Verletzung
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Reaktion des Körpers auf die Verletzung (Schreck) oder den Blutverlust, manchmal anfangs nur schwer zu trennen |
Bei nur leichter Verletzung vorgehen wie oben dargestellt – schreckbedingte Reaktionen gehen dann in kürzester Zeit vorbei. Bei größerem sichtbaren Blutverlust oder anhaltend schnellem Puls und Blässe (Zeichen eines Blutverlustes nach innen) Erste-Hilfe-Maßnahmen anwenden und Notarzt rufen |
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Schwindel
- Beschwerden wie oben
- Nach einer Infektionskrankheit, vor allem mit Fieber, Erbrechen oder Durchfall
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Reaktion des Körpers auf die Erkrankung, möglicherweise kombiniert mit einem noch bestehenden erkrankungsbedingten Flüssigkeitsmangel |
Kind hinlegen lassen, Beine hochlagern. Das Kind sollte sich in den ersten Tagen nach durchgemachter Erkrankung noch etwas schonen. Erkrankungsbedingten Flüssigkeitsmangel durch ausreichendes Trinken ausgleichen. Falls die Beschwerden nicht innerhalb weniger Tage weggehen oder stärker werden, zum Kinderarzt gehen |
Schwindel
- Beschwerden wie oben
- Im normalen Alltag ohne die obigen typischen Auslöser
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Blutarmut,
Herzerkrankungen, z. B.
Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche |
Auch wenn die Beschwerden auf die oben aufgeführten Maßnahmen wieder weggehen, in den nächsten Tagen Kinderarzt aufsuchen |
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Schwindel
- Sehr schnelles, oft tiefes Atmen
- Atemnot, Angst, Beklemmung, Kribbeln um den Mund und an den Händen, »Pfötchenstellung« der Hände
- Möglicherweise nach Schreck oder Aufregung
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Hyperventilation, meist seelisch bedingt, selten organisch |
Kind beruhigen, zu langsamem Atmen anhalten. Bei anhaltenden Beschwerden eine kleine Plastiktüte vor Mund und Nase des Kindes halten, so dass es seine eigene Luft zurückatmet. Falls erfolglos, Notarzt rufen |
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Schwindel
- Nach einem Insektenstich, seltener nach Nahrungsaufnahme oder Medikamenteneinnahme
- Meist Übelkeit, Hautrötung, Hautschwellung, Juckreiz oder Atemnot
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Allergische Reaktion vom Typ 1, Schwerstform allergischer (= anaphylaktischer) Schock |
Sofort Notarzt rufen. Notfallmedikamente aus Notfallset verabreichen, falls vorhanden. Kind nicht alleine lassen, Herz-Kreislauf und Atmung weiter beobachten, bei Atem- oder Kreislaufstillstand Wiederbelebung durchführen |
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Gefühl des Drehens
- Nach längerem Drehen (im Spiel)
- Möglicherweise (leichte) Übelkeit
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Normale Reaktion auf das Drehen |
Kind hinsetzen oder hinlegen lassen. Das Gleichgewichtsorgan kommt dann innerhalb weniger Minuten zur Ruhe und der Schwindel hört auf |
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Gefühls des Drehens
- Während einer Auto-, Zug-, Flug- oder Seereise
- Oft Übelkeit, Schweißausbruch, Blässe
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Reisekrankheit |
Kind hinlegen lassen, Kopf dabei flach lagern. In ausgeprägten Fällen vor einer erneuten Reise vom Kinderarzt Medikament gegen Erbrechen empfehlen/verschreiben lassen |
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Schwindel
- Mit einer konstanten »Richtung«, z. B. Drehen oder Ziehen zu einer Seite oder Gefühl wie im Aufzug
- Meist Übelkeit
- Möglicherweise unsicherer Gang, Fallneigung
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Verschiedenste, teils
harmlose, teils ernste
Störungen des
Gleichgewichtsorgans |
Hat der Schwindel eine bestimmte Richtung (im Gegensatz zum unbestimmten Schummrigkeitsgefühl), so weist dies auf eine Störung im Gleichgewichtsorgan oder im Gehirn hin.
Dies muss keine ernsthafte Erkrankung bedeuten, sondern kann eine absolut harmlose Ursache haben, muss aber ärztlich abgeklärt werden.
Daher bei vorübergehendem Schwindel möglichst bald, bei Dauerschwindel oder weiteren Beschwerden baldmöglichst am gleichen Tag zum Kinderarzt gehen.
Kind bis dahin vor Gefährdung schützen
(z. B. nicht Fahrrad fahren lassen) |
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Schwindelanfälle
- Häufig gefolgt von Kopfschmerz
- Möglicherweise Ohrgeräusche, Sehstörungen oder andere Auffälligkeiten
- Zwischen den Anfällen Beschwerdefreiheit
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Migräne mit begleitender (und vorübergehender) Funktionsstörung des Gehirns |
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Schwindel jeglicher Art
- Möglicherweise zunehmende Kopfschmerzen, Erbrechen, vor allem morgens
- Möglicherweise weitere Beschwerden (z. B. Reizbarkeit, Ungeschicklichkeit)
- Auch zwischen den Anfällen ist das Kind »nicht ganz fit«
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Gehirntumor |
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Schwindel jeglicher Art
- Nach einer Kopfverletzung
- Häufig Übelkeit, Erbrechen
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Gehirnerschütterung |
Bei leichtem Schwindel abwarten. Bei stärkerem, anhaltendem, zunehmendem oder erst nach Stunden einsetzendem Schwindel zum Kinderarzt gehen |