Geschrieben von: Dr. med. Herbert Renz-Polster, Dr. med. Nicole Menche, Dr. med. Arne Schäffler
Dienstag, den 07. Oktober 2008 um 11:45 Uhr
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Häufigkeit:

Der Arzt unterscheidet Schilddrüsenunterfunktionen (= Hypothyreosen) mit einem Zuwenig an Schilddrüsenhormonen und Schilddrüsenüberfunktionen (= Hyperthyreosen), bei denen zu viel Schilddrüsenhormone gebildet werden.
Leitbeschwerden
Schilddrüsenunterfunktion
- Bei Babys (dank Vorsorge extrem selten): Trinkschwäche, Verstopfung, wenige und langsame Bewegungen, verzögerte körperliche und geistige Entwicklung
- Bei älteren Kindern: Schwäche, Müdigkeit, Kälteempfindlichkeit, Verstopfung, Heiserkeit, Übergewicht, verzögerte geistige und körperliche Entwicklung mit Kleinwuchs und Ausbleiben der Pubertät. Möglicherweise deutlich vergrößerte Schilddrüse (Kropf), erkennbar an einem »dicken« Hals
Schilddrüsenüberfunktion
- Nervosität, Unruhe, Schlaflosigkeit, Zittern der Hände
- Wärmeempfindlichkeit, Schwitzen
- Durchfälle, Gewichtsverlust
- Möglicherweise »hervorstehende« Augen
Wann zum Arzt
In den nächsten Tagen, wenn
- Ihr älteres Kind Beschwerden hat, die zu einer Schilddrüsenstörung passen.
Heute oder morgen, wenn
- Ihr Baby eine Schilddrüsenunterfunktion haben könnte (die routinemäßige Untersuchung aller Neugeborenen erfasst nur die häufigsten angeborenen Formen).
Aktualisiert ( Donnerstag, den 19. November 2009 um 09:33 Uhr )