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Weißliche Beläge im Mund
- Meist Babys im ersten Vierteljahr
- Gehen durch Teetrinken nicht weg
- In ausgeprägten Fällen schmerzbedingte Trinkverweigerung
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Mundsoor (= Pilzinfektion durch den Hefepilz Candida albicans) |
Zum Kinderarzt gehen, da der Pilz durch entsprechende Präparate
bekämpft werden muss.
Bis dahin darauf achten, dass das Baby genug trinkt |
| Bläschen um den Mund |
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- Erst helle, dann trübe Bläschen in einem begrenzten Bereich um den Mund, juckend, Allgemeinbefinden nicht beeinträchtigt
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- Bei Wohlbefinden des Kindes kein Arztbesuch nötig. Ggf. gerbstoff- oder zinkhaltige Präparate auftragen
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- Erst helle, dann trübe Bläschen in einem größeren und meist nach oben ansteigenden Bereich um den Mund, juckend-schmerzend, meist mitAllgemeinbeschwerden (Fieber, Schlappheit)
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- Noch am gleichen Tag zum Arzt gehen. Achtung: Der Bläscheninhalt ist ansteckend und kann bei anderen Kindern zu Windpocken führen
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- Gelbe Bläschen, die platzen und honiggelbe Krusten hinterlassen. Betroffener Bereich immer größer werdend
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- Zum Arzt gehen. Der Bläscheninhalt ist ansteckend, daher sorgfältig auf Hygiene achten
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| Bläschen/Geschwüre im Mund |
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- Kleine Geschwüre im Mund mit einem roten Randsaum, Schmerzen beim Essen/Trinken, keine weiteren Beschwerden
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- Mund mit Kamillen- oder Salbeitee spülen oder entsprechende Tinkturen auf die Geschwüre auftragen, evtl. auch lokal betäubende Präparate aus der Apotheke. Darauf achten, dass das Kind genug trinkt. Bei zahlreichen oder immer wiederkehrenden Aphthen oder Dauer über eine Woche zum Arzt
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- (Hohes) Fieber, beeinträchtigtes Allgemeinbefinden, meist Kleinkinder
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- Zwecks Diagnosesicherung zum Arzt gehen. Schmerzlindernde Maßnahmen wie oben dargestellt durchführen
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- Auch Bläschen an den Lippen, an Handflächen und Fußsohlen, leichtes Fieber
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- Zwecks Diagnosesicherung zum Arzt gehen. Schmerzlindernde Maßnahmen wie oben dargestellt durchführen
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Rote, wunde Haut um den Mund
- Bei ständiger Feuchtigkeit, Kälte oder wiederholtem Lecken der Lippen
- Keine weiteren Beschwerden
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Hautreizung,
Lippenleckekzem |
Wund- und Heilsalbe wie etwa
Bepanthen® auftragen. Nach Abheilen Haut durch Auftragen einer Fett- oder Kindercreme schützen. Bei dem sehr häufigen Lippenlecken versuchen zu ergründen, ob die Angewohnheit zuerst da war oder das Lippenlecken ein (erfolgloser) Selbstheilungsversuch bei kältebedingt trockener und
juckender Haut ist |
Rote Haut um den Mund
- Mit kleinen Knötchen, meist kein Juckreiz
- Oft nach vorherigem (längerem) Auftragen einer Kortisoncreme
- Meist (weibliche) Teenager
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Periorale Dermatitis
(= bestimmte Form der Hautentzündung). Die genaue Ursache ist unbekannt, Auslöser könnten Kosmetika, fluoridierte Kortisoncremes oder Fluorzahnpasta sein |
Termin beim Arzt ausmachen. Alle Hautpflegemittel oder Cremes weglassen. Die periorale Dermatitis ist lästig und langwierig, sie muss meist durch die längere Einnahme von Antibiotika (z. B. Tetrazyklin), behandelt werden. Letztendlich heilt der Ausschlag aber ohne Narben ab |
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Rote, trocken-rissige Lippen, rote Zunge (»Himbeerzunge«)
- Hohes Fieber über mehrere Tage
- Bindehautentzündung
- Evtl. Hautausschlag und Rötung der Handflächen und Fußsohlen, evtl. Lymphknotenschwellung am Hals
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Kawasaki-Syndrom |
Am gleichen Tag zum Kinderarzt gehen |
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Risse am Mundwinkel
- Schlecht heilend
- Möglicherweise Krustenbildung
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Faulecke (= Perlèche), begünstigt durch Neurodermitis, Hautinfektionen, Vitamin-, Eisenmangel (die beiden letzteren Ursachen sind heute selten) |
Wundheilungssalbe wie etwa Bepanthen® auftragen und provozierende mechanische Reize (z. B. durch Schnuller) vermeiden. Bleiben die Faulecken trotzdem länger bestehen oder werden sie immer größer, zum Ausschluss z. B. einer Hautinfektion zum Arzt gehen |
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Kribbeln um den Mund und an den Händen
- Luftnot, Angst, Schwindel
- Vorher auffällig schnelles Atmen
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Hyperventilation |
Kind beruhigen und zu langsamem Atmen anhalten. Hilft das nicht, Plastiktüte von unten vor Mund und Nase halten (durch das Einatmen der verbrauchten Luft gehen die Beschwerden weg). Bei Bewusstlosigkeit vorgehen wie bei Ohnmacht |
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Plötzliches Jucken und Brennen um oder im Mund
- Nach Insektenstich oder Verzehr bestimmter Nahrungsmittel, z. B. Erdbeeren, Tomaten
- Möglicherweise Schwellung um oder im Mund
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Allergie |
Bei Schwellung im Mund sofort zum Kinderarzt fahren, bei Atemnot Notarzt rufen |
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Mundbeschwerden jeglicher Art
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Verschiedene Erkrankungen mit Bläschen im Mund (siehe oben),
Mundsoor |
Wegen der Austrocknungsgefahr zum Arzt gehen, wenn Ihr Kind trotz »Tricks« wegen Mundbeschwerden nichts mehr trinkt, je kleiner das Kind, desto schneller |
| Mundgeruch |
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Zwecks Abklärung Kinderarzt aufsuchen. Nicht immer findet sich eine Ursache. Zudem muss erwähnt werden, dass der apfelartige Azetongeruch nicht von allen Menschen wahrgenommen wird, dies ist erblich bedingt. Im Zweifelsfall also auch andere »riechen lassen« |
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- Bei Zahnfleischinfektionen, verfaulenden Nahrungsteilchen zwischen den Zähnen, Fremdkörper in der Nase, chronischer Mandelentzündung oder Polypen
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