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(Leichte) Übelkeit
- Bei Hunger (»flaues Gefühl«) oder Übermüdung
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Normales Warnsignal des Körpers, auf seine Bedürfnisse zu achten |
Dem Kind etwas zu essen geben bzw. schlafen legen –
die Übelkeit gibt sich dann von selbst |
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Kurzzeitige Übelkeit ohne Erbrechen
- Schummrigkeitsgefühl (»Schwindel«), Schwarzwerden vor den Augen, Ohrensausen, in ausgeprägten Fällen kurzzeitige Bewusstlosigkeit
- Nach plötzlichem Aufstehen oder langem Stehen, vor allem in Wärme
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Orthostase-Syndrom, nicht selten verbunden mit niedrigem Blutdruck |
Kind hinlegen lassen, Beine hochlagern. Hierunter in aller Regel Besserung innerhalb kürzester Zeit. Bei länger dauernder Bewusstlosigkeit oder anhaltenden Beschwerden Notarzt rufen. Bei häufigem Auftreten zwecks Abklärung Kinderarzt aufsuchen |
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Übelkeit/Erbrechen
- Bei Aufregung oder belastenden Situationen
- Keine weiteren Beschwerden
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Aufregung, psychische Belastung |
Kind beruhigen, keine weiteren Sofortmaßnahmen nötig.
Insbesondere bei mehrfachem Auftreten überlegen, ob ein tiefer reichendes Problem dahinter stecken könnte |
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Übelkeit/Erbrechen
- Während einer Auto-, Zug-, Flug- oder Seereise
- Oft Schwindel, Schweißausbruch, Blässe
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Reisekrankheit |
Kind hinlegen lassen, Kopf dabei flach lagern. In ausgeprägten Fällen vor einer erneuten Reise vom Kinderarzt Medikament gegen Erbrechen empfehlen/verschreiben lassen |
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Übelkeit/Erbrechen
- Oft Fieber
- Oft Durchfall
- Möglicherweise Bauchschmerzen
- Möglicherweise Erkrankungen in der Umgebung
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Magen-Darm-Infektion, Lebensmittelvergiftung |
Flüssigkeitsverluste ausgleichen – schluck- oder löffelweise Flüssigkeit wird oft trotz Erbrechens aufgenommen und vermag das Erbrechen häufig sogar zu stillen
(Rezept Rehydratationslösung).
Auf Zeichen der Austrocknung achten |
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Übelkeit/Erbrechen
- Oft Fieber
- Keine weiteren Beschwerden
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Mitreaktion bei einer Infektion an anderer Stelle
(z. B. Scharlach, Harnwegsinfekt) |
Flüssigkeitsverluste ausgleichen und auf Zeichen der Austrocknung achten.
Kind auf weitere Krankheitszeichen beobachten, dann entsprechend vorgehen. Bei weiterem Fehlen von Krankheitszeichen am nächsten Tag zum Kinderarzt gehen |
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Übelkeit/Erbrechen
- Kind im Kindergarten- oder Grundschulalter
- Azetonartiger Atemgeruch (ähnlich Nagellackentferner, durch Ketonkörperbildung bei Fasten)
- Oft im Rahmen eines Infektes
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Azetonämisches Erbrechen |
Langsam (löffel- oder schluckweise) Flüssigkeit mit Mineralien und Traubenzucker geben – wenn das Kind die Kohlenhydrate ins Blut aufnimmt, geht das Erbrechen wieder weg.
Hält das Erbrechen an oder trocknet das Kind aus (Warnzeichen), Kinderarzt aufsuchen oder ins Krankenhaus fahren |
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Würgen/Erbrechen
- Nach heftigem Hustenanfall
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Keuchhusten oder anderer sehr heftiger Husten |
Am gleichen Tag zum Arzt gehen. Manchmal würgen Kinder auch nach heftigem Husten, ohne dass es sich um Keuchhusten handelt, dies können Sie selbst in der Regel aber nicht entscheiden |
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Übelkeit/Erbrechen
- Fieber, schlechtes Allgemeinbefinden
- Kopfschmerzen, Lichtscheu
- Nackensteife (das Kind kann den Kopf nicht auf die Brust beugen)
- Oft Benommenheit
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Hirnhautentzündung
(= Meningitis) |
Sofort den Arzt rufen oder ins Krankenhaus fahren – wenn wirklich eine Hirnhautentzündung dahinter steckt, muss sie schnellstmöglich behandelt werden |
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Übelkeit/Erbrechen
- Mit uncharakteristischen Beschwerden oder leichten Schmerzen im Oberbauch
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Magenschleimhautentzündung |
1–2 Tage leichte Kost (Tee, Zwieback, ausreichend Flüssigkeit). Bei ausbleibender Besserung zum
Kinderarzt gehen |
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Übelkeit/Erbrechen
- Zunehmende Dauerbauchschmerzen, die von der Nabelgegend in den rechten Unterbauch wandern, dort auch Druckschmerz
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Blinddarmentzündung (= Appendizitis) |
Kind nüchtern lassen. Sofort zum Kinderarzt oder (nachts) ins Krankenhaus fahren |
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Übelkeit/Erbrechen
- Anhaltende Bauchschmerzen, oft kolikartig, die durch das Erbrechen nicht besser werden
- Kein Fieber, aber sich verschlechterndes Allgemeinbefinden
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Darmeinstülpung, Darmverschluss |
Kind nüchtern lassen, sofort zum Kinderarzt oder (nachts) ins Krankenhaus fahren |
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Übelkeit/Erbrechen
- Heller Stuhl
- Gelbverfärbung der Haut und der Augenbindehäute
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Lebererkrankung, z. B.
Leberentzündung (= Virushepatitis) |
Am gleichen Tag zum Kinderarzt gehen |
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Übelkeit/Erbrechen
- Nach Medikamenteneinnahme
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Medikamentennebenwirkung |
Rezeptfreie Medikamente nicht mehr geben. Bei vom Arzt verordneten Medikamenten Arzt anrufen |
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Übelkeit/Erbrechen
- Nach einem Sturz auf den Kopf
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Gehirnerschütterung oder Gehirnschädigung durch den Sturz |
Sofort zum Arzt gehen, da Sie selbst nicht unterscheiden können, ob es sich nur um eine Gehirnerschütterung oder eine ernstere Gehirnbeteiligung handelt |
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Übelkeit/Erbrechen
- Nach starker Sonneneinstrahlung
- Hochroter, heißer Kopf bei kühler übriger Haut
- Kopfschmerzen
- Möglicherweise Bewusstlosigkeit
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Sonnenstich, Hitzschlag |
Kind in den Schatten bringen. Bei erhaltenem Bewusstsein mit erhöhtem Kopf lagern, Kopf mit feuchten Tüchern kühlen. Bei Bewusstlosigkeit in stabile Seitenlage bringen.
Bei ausbleibender Besserung, ausgeprägten Beschwerden oder Bewusstlosigkeit Notarzt rufen |
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Übelkeit/Erbrechen
- Schwindel, wobei der Schwindel eine »Richtung« hat, z. B. Drehen oder Ziehen zu einer Seite oder Gefühl wie im Aufzug
- Möglicherweise unsicherer Gang, Fallneigung
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Verschiedenste, teils harmlose, teils ernste Störungen des
Gleichgewichtsorgans |
Ärztlich abklären lassen. Bei geringen Beschwerden am gleichen Tag zum Kinderarzt gehen, bei Übelkeit und Schwindel, z. B. bei jedem Versuch, sich aufzurichten, sofort |
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Übelkeit
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Allergie |
Kind beruhigen, hinlegen. Geht die Übelkeit nicht rasch wieder vorbei, sofort zum Kinderarzt fahren, bei
Atem- oder Kreislaufproblemen Notarzt rufen |
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(Wiederholt) Übelkeit/Erbrechen
- Nach Verzehr bestimmter Nahrungsmittel
- Möglicherweise Durchfall
- Möglicherweise Hautausschlag, Atem- oder Kreislaufprobleme
- Möglicherweise Kribbeln oder Brennen im Mund
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Nahrungsmittelunverträglichkeit bzw. Nahrungsmittelallergie |
Bei anhaltender Übelkeit sofort zum Kinderarzt gehen, bei Atem- oder Kreislaufproblemen Notarzt rufen. Ansonsten Termin beim Kinderarzt ausmachen zwecks Abklärung. Bis dahin soll das Kind das unverträgliche Nahrungsmittel nicht mehr essen |
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(Wiederholt) Übelkeit/Erbrechen
- Kein Fieber
- Kopfschmerzen (pochend-stechend, oft halbseitig)
- Licht- und Geräuschempfindlichkeit
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Migräne |
Versuchen, das Kind in einem ruhigen, abgedunkelten Raum zum Schlafen zu bringen. Schläft es dann ruhig, steckt in aller Regel keine ernste Erkrankung dahinter |
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(Wiederholtes) Erbrechen ohne Übelkeit
- Morgens auf nüchternen Magen
- Seit längerem zunehmende Kopfschmerzen, die nach dem Erbrechen besser sind
- Möglicherweise Verhaltensänderungen
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Erhöhter Druck im Schädelinneren, z. B. durch einen Gehirntumor |
Was genau dahinter steckt, kann nur der Arzt feststellen, meist sind technische Untersuchungen nötig. Daher möglichst für den gleichen Tag Termin beim Kinderarzt ausmachen |
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Wiederholt Übelkeit/Erbrechen
- Mit geblähtem Bauch
- Mit Gedeihstörung
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Verschiedene (chronische)
Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Stoffwechselstörungen |
Wenn eines oder beide Kriterien zutreffen, Termin beim Kinderarzt zwecks Abklärung ausmachen |
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Übelkeit/Erbrechen
- Möglicherweise in der letzten Zeit allgemeine Erschöpfung, Verhaltensänderungen, Angstzustände
- Möglicherweise Bewusstlosigkeit
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Drogenmissbrauch |
Professionelle Hilfe suchen (z. B. Kinderarzt, Drogenberatungsstellen). Bei Erbrechen und Bewusstlosigkeit Kind in stabile Seitenlage bringen.
Bei Bewusstlosigkeit oder Krampfanfällen Notarzt rufen |
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Übelkeit
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Schreck, beginnender Schock |
Kind beruhigen, mit erhöhten Beinen hinlegen. Ist die Übelkeit nur durch den Schreck bedingt, gibt sie sich binnen kurzer Zeit. Bei weiteren Schockzeichen oder heftiger Blutung Notarzt rufen |
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Erbrechen
- Mit Benommenheit oder Krämpfen
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Viele Ursachen, z. B.
Gehirnentzündung, Reye-Syndrom,
Vergiftungen |
Wenn eines oder beide Kriterien zutreffen, sofort zum Kinderarzt gehen oder ins Krankenhaus fahren |
| Erbrechen beim Säugling |
Beim Säugling kommen fast alle in der Tabelle genannten Ursachen ebenfalls in Betracht, zudem: |
Gehen Sie sicherheitshalber mit jedem »echten« Erbrechen eines Säuglings zum Kinderarzt |
- »Im Strahl« bei einem Neugeborenen
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- Noch am gleichen Tag zum Kinderarzt gehen
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- Nach dem Essen, Kind dabei »gut drauf« und gedeihend
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- Normales Zurücklaufen von Milch (Reflux), manchmal auch bei Überfütterung
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- Keine Behandlung erforderlich
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- Meist nach dem Essen oder auch beim Hinlegen, größere Mengen, Kind gedeiht nicht
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