Geschrieben von: Dr. med. Herbert Renz-Polster, Dr. med. Nicole Menche, Dr. med. Arne Schäffler
Mittwoch, den 08. Oktober 2008 um 08:47 Uhr
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Häufigkeit:
Bei einer Gehirnerschütterung (= Commotio cerebri) wird die Gehirnfunktion durch einen Unfall für kurze Zeit gestört – erkennbar z. B. an einer kurzen Bewusstlosigkeit.
Leitbeschwerden
- Unfall, z. B. Sturz vom Klettergerüst
- Kurzzeitige Bewusstlosigkeit
- Erinnerungsverlust (= Amnesie) für den Unfall und die Zeit unmittelbar davor
- Evtl. Übelkeit bis zum Erbrechen
- Möglicherweise Schwindel oder verschwommenes Sehen
- Gedankliches »Festhaken« (das Kind stellt z. B. immer wieder dieselbe Frage, obwohl man ihm die Antwort gibt)
- Evtl. leichte bis mäßige Kopfschmerzen
Wann zum Arzt
Sofort, wenn Ihr verunfalltes Kind
- Bewusstlos oder über längere Zeit verwirrt oder verhaltensverändert ist.
- Mehr als einmal erbricht.
- Sich nicht an den Unfall erinnert.
- Zunehmende Kopfschmerzen hat.
- Aus Nase, Mund oder Ohr blutet.
- Seine Pupillen (das Schwarze im Auge) verschieden groß sind.
- Ausfälle hat, z. B. Lähmungen.
Aktualisiert ( Mittwoch, den 08. April 2009 um 10:24 Uhr )