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Leichte bis mäßige Bauchschmerzen
- Meist gleichzeitig Übelkeit, geblähter Bauch
- Häufig Fieber
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Magen-Darm-Infektion (= Gastroenteritis, Magen-Darm-Katarrh) |
Kind beobachten. Durchfall und Erbrechen setzen oft mit ein paar Stunden Verzögerung ein, dann weiter vorgehen wie bei Magen-Darm-Infektion dargestellt |
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Leichte bis mäßige Bauchschmerzen
- Meist Klein- oder Kindergartenkinder
- Häufig Fieber
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Mitreaktion des Bauches bei Infektionen an anderer Stelle, z. B. Hals-, Mittelohr-, Lungenentzündung |
Kind beobachten, meist treten innerhalb der nächsten Stunden wegweisende Beschwerden auf. Dann entsprechend vorgehen. Sonst am nächsten Tag zum Kinderarzt gehen |
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Leichte bis mäßige Bauchschmerzen
- Kein Stuhlgang über mehrere Tage
- Oft Völlegefühl, Appetitlosigkeit, oft nach dem Essen auftretend
- Kein Fieber
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Verstopfung |
Falls keine weiteren Hinweise auf eine Grunderkrankung wie etwa Bauchkrämpfe bestehen, Hausmittel zur Stuhlregulierung anwenden. Bei weiter bestehenden Beschwerden trotz Abführens zum Kinderarzt gehen |
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Bauchschmerzen unterschiedlicher Stärke
- Oft Fieber, vor allem bei kleineren Kindern auch Erbrechen
- Möglicherweise Beschwerden beim Wasserlassen oder Urinveränderungen
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Harnwegsinfekt |
Möglichst am gleichen Tag zum Kinderarzt gehen, Urinprobe mitnehmen. Siehe Uringewinnung |
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Bauchschmerzen unterschiedlicher Stärke
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Je nach Alter z. B. Darmeinstülpung, Purpura Schönlein-Henoch, Darmentzündung, schwere Magen-Darm-Infektion, Meckel-Divertikel |
Blutiger Stuhl muss immer rasch vom Arzt abgeklärt werden. Kind nüchtern lassen, sofort zum Kinderarzt gehen oder (nachts) ins Krankenhaus fahren. Ausnahme: Blutige Durchfälle eines älteren Kindes bei nur leichten Bauchschmerzen und im Rahmen einer Magen-Darm-Infektion. Hier reicht es, noch am gleichen Tag zum Kindarzt zu gehen |
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Bauchschmerzen unterschiedlicher Stärke
- Zunehmender »Verfall« des Kindes
- Zunehmend »harter« Bauch
- Kind mag nicht mehr laufen (Bewegungen werden als schmerzhaft empfunden)
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Entzündung des Bauchfells, z. B. bei Darmverschluss oder bei durchgebrochenem Blinddarm |
Schlechtes Allgemeinbefinden oder zunehmend »harter« Bauch sind Warnzeichen für dringend behandlungsbedürftige Erkrankungen –
Kind nüchtern lassen, sofort zum Kinderarzt gehen oder (nachts) ins Krankenhaus fahren |
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Über Stunden zunehmende Bauchschmerzen
- Beginn in der Nabelgegend, dann »Wandern« in den rechten Unterbauch
- Oft Übelkeit, Erbrechen (setzen erst nach den Bauchschmerzen ein)
- Möglicherweise leichtes Fieber
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Blinddarmentzündung (= Appendizitis) |
Kind nüchtern lassen. Falls die Beschwerden zu einer Blinddarmentzündung passen, sofort zum Arzt oder (nachts) ins Krankenhaus fahren |
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Kolikartige, starke Bauchschmerzen
- Kind nicht apathisch
- Fast immer abends
- Kind 1–3 Monate alt
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Dreimonatskolik |
Kind beruhigen, etwas zur eigenen Nervenstärkung unternehmen (Tee), Baby herumtragen, siehe Beruhigungsstrategien |
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Kolikartige, starke Bauchschmerzen
- Zunehmende Apathie
- Möglicherweise Blut in der Windel
- Kind fast immer zwischen 3 Monaten und 3 Jahren alt
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Darmeinstülpung oder
Darmverdrehung
(Volvulus) |
Kind nüchtern lassen, sofort zum Kinderarzt oder (nachts) ins Krankenhaus fahren |
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Kolikartige, sehr starke Bauchschmerzen
- Ausstrahlung in die Leiste oder den Rücken
- Oft Erbrechen
- Oft älteres Kind
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Nierensteine
(bei Kindern selten) |
Kleine Steine werden mit dem Urin nach draußen befördert. Bleibt der Stein hierbei in den Harnwegen stecken, kommt es zu starken, kolikartigen Schmerzen. Kind nüchtern lassen, sofort zum Kinderarzt oder (nachts) ins Krankenhaus fahren |
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Starke Bauchschmerzen
- Mit Schwellung im Bereich von Leiste oder Hoden
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Eingeklemmter Bruch |
Kind nüchtern lassen, sofort zum Kinderarzt gehen oder (nachts) ins Krankenhaus fahren |
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Starke Bauchschmerzen bei Jungen
- Eher im Unterbauch, mit Ausstrahlung in Hoden oder Leiste
- Hoden einseitig druckempfindlich, möglicherweise verfärbt
- Möglicherweise Übelkeit
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Hodendrehung |
Kind nüchtern lassen, sofort zum Arzt gehen oder (nachts) ins Krankenhaus fahren |
| Bauchschmerzen nach Gewalteinwirkung auf den Bauch, die nicht von selbst abklingen |
Innere Verletzungen |
Rasch zum Kinderarzt oder (nachts) ins Krankenhaus fahren |
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Wiederholte Bauchschmerzen
- Leicht bis mäßig, Dauer bis eine Stunde, Kind evtl. blass
- Meist Kindergarten- und Schulkinder
- Um die Nabelgegend
- Keine zeitliche Beziehung zu Mahlzeiten, kein Aufwachen aus dem Schlaf, keine weiteren Beschwerden, normales Gedeihen
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Nabelkolik oder andere sog. funktionelle (= nicht-organische) Bauchschmerzen |
Kind hinlegen lassen. Falls es möchte, Bauch massieren oder Wärmflasche/ warmen Wickel auf den Bauch legen. Überlegen, ob ein Zusammenhang zu belastenden Situationen besteht oder ob das Kind z. B. in der Schule überfordert sein könnte. Bei häufiger Wiederkehr Termin beim Kinderarzt ausmachen |
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Wiederholte Bauchschmerzen
- Leicht bis mäßig, uncharakteristisch
- Oft Appetitlosigkeit
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Vielerlei Ursachen, z. B. chronische Verstopfung, virusbedingte Leberentzündung (= Hepatitis), Darmbefall mit Parasiten (Amöben, Lamblien, Würmer) |
Treten uncharakteristische Bauchschmerzen immer wieder oder länger dauernd auf, Termin beim Kinderarzt zwecks Abklärung ausmachen, auch wenn sie von selbst wieder weggehen |
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Wiederholte Bauchschmerzen
- Blähbauch
- Oft Durchfälle
- Oft schlechtes Gedeihen
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Zöliakie oder Unverträglichkeit von Milchzucker (= Laktoseintoleranz) |
Termin beim Kinderarzt zwecks Abklärung ausmachen. Bei konkretem Verdacht entsprechendes Nahrungsmittel bis dahin weglassen |
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Wiederholte Bauchschmerzen
- Meist Klein- und Kindergartenkinder
- Leicht bis mäßig, Dauer Stunden bis maximal zum nächsten Morgen
- Oft Müdigkeit, Blässe, Übelkeit, Erbrechen
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Atypische Migräne des jüngeren Kindes |
Kind in ruhigen, abgedunkelten Raum legen, möglichst schlafen lassen. Bei einer atypischen Migräne wacht das Kind typischerweise am nächsten Morgen beschwerdefrei wieder auf. Ansonsten zum Arzt gehen. Bei häufiger Wiederkehr beim Kinderarzt vorstellen |
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Wiederholte Bauchschmerzen
- Mit zeitlichem Bezug zu Nahrungaufnahme/bestimmten Nahrungsmitteln
- Möglicherweise Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
- Möglicherweise Hautausschlag, Jucken, Atembeschwerden
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Nahrungsmittelunverträglichkeit, -allergie |
Überlegen, welches Nahrungsmittel dahinter stecken könnte (Tagebuch führen), und mögliche Verursacher konsequent weglassen. Bei Gelegenheit Termin beim Kinderarzt zwecks weiterer Abklärung machen. Bei Atembeschwerden Notarzt rufen |