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Zöliakie (Glutenallergie) - Das Wichtigste aus der Medizin

Geschrieben von: Dr. med. Herbert Renz-Polster, Dr. med. Nicole Menche, Dr. med. Arne Schäffler
Dienstag, den 07. Oktober 2008 um 10:11 Uhr
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Das Wichtigste aus der Medizin

Woher kommt die Zöliakie?

Die Zöliakie ist teilweise anlagebedingt. Der Glutenbestandteil Gliadin löst bei empfänglichen Kindern dann eine »falsche« Abwehrreaktion (mehr zu Autoimmunerkrankungen) gegen die Dünndarmschleimhaut aus.

Was passiert bei der Zöliakie?

Die fehlgeleitete Abwehrreaktion zerstört die feinen Ausstülpungen der Dünndarmschleimhaut, die Zotten, welche die Nährstoffe aus dem Darm ins Blut aufnehmen. Infolgedessen passiert die Nahrung ungenutzt den Darm, was einerseits zu den Durchfällen und Blähungen und andererseits zu den Gedeihstörungen und anderen Mangelerscheinungen führt.

Dabei müssen nicht alle der oben aufgeführten Krankheitszeichen auftreten. Gar nicht so selten fällt eine Zöliakie z. B. erst bei der Abklärung eines Minderwuchses auf. Durch verbesserte Diagnosemöglichkeiten werden heute auch Kinder mit milden Formen erkannt.



Aktualisiert ( Donnerstag, den 29. Januar 2015 um 12:59 Uhr )