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Mumps (Parotitis epidemica)
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So helfen Sie Ihrem Kind

Hauptproblem bei Mumps sind für die meisten Kinder die Schmerzen im Backenbereich, die sich beim Kauen verstärken.

Wärmeanwendungen auf die geschwollene Backe werden von den meisten Kindern als schmerzlindernd empfunden. Bewährt haben sich Wickel mit warmer Archangelikasalbe, Calendulaöl oder -salbe oder Eukalyptuspaste, die das Ohr mit bedecken. Aber auch eine Wärmflasche leistet gute Dienste. Manche Kinder empfinden Wärme allerdings als unangenehm. Bei diesen Kindern hilft oft ein kalter Umschlag, »pur« oder auch mit Quark oder essigsaurer Tonerde.

Da das Kauen wehtut, bieten Sie dem Kind am besten flüssig-breiige Kost an. Saure Speisen regen die Speichelproduktion an und können die Schmerzen dadurch verstärken, Fett erfordert Mehrarbeit von Seiten der Verdauungsdrüsen und sollte aus diesem Grunde nur sparsam verwendet werden. Die meisten Kinder nehmen aber gerne Kartoffel- oder Gemüsepürees, Brühe oder andere Suppen, Joghurt, Pudding oder pürierte, gekochte Obstkompotte. Auch fertige Trinknahrungen in den verschiedensten Geschmacksrichtungen – vielleicht zusätzlich mit einem Strohhalm – können hilfreich sein. Ob das Kind Bettruhe einhalten soll, hängt von seinem Allgemeinbefinden ab. Hat es kein Fieber, kann es durchaus aufstehen, sollte sich aber schonen und nicht toben. Nötig ist Bettruhe allerdings bei einer Erkrankung des Hodens.